Mittwoch, 17. Juni 2009

17.06.2009 Nachtrag

Unsere Angler haben heute den ersten wirklich grossen Fisch mit nach Hause gebracht: 85 cm lang und 5,5 kg schwer. Gefangen wurde dieser von Norbert - er ist mächtig stolz drauf.

17.06.2009

Am 16.06. haben wir uns erst einmal ausgeruht von der grossen Tour zum Geiranger und Trollstiegen. Wir waren (ausser Abi) nur mal in Alesund (31 km), die Mädels wollten in Gartenparadies und nach Blumen sehen. Dort haben die Mädels sich Blumen gekauft und ich habe auch was schönes bekommen: Benzin für´s Auto, denn der Tank war leer! Am Nachmittag haben wir noch gefaulenzt und abends wurde noch gegrillt. Gegen 11.30 Uhr wurden die Ersten müde und die Runde löste sich langsam auf.

Heute (17.06.) sind Norbert und Abi mit grossem Jagdfieber wieder auf den Fjord zum Angeln gefahren. Der Rest hat sich ins Auto gesetzt und ist nach Brattvag gefahren, dieses Mal von der anderen Seite her. Ich möchte noch ausdrücklich betonen: herrlicher Sonnenschein und blauer Himmel, aber nur 10° Lufttemperatur. An einem Bootsanleger am Meer haben wir dann gehalten und sind ans Meer gegangen. Dort sind wir mit einem Norweger (konnte gut deutsch), der Krabben gekocht hatte, ins Gespräch gekommen. Wir sind immer wieder angetan von der Freundlichkeit der Menschen in Norge.
In Brattvag haben wir einen ausgiebigen Stadtbummel gemacht, einen "Kopp Kafe" getrunken und dann waren wir gegen 13°° Uhr wieder am Ferienhaus. Heute Nachmittig werden wir (ausser den Fusslahmen) noch einen ausgiebigen Spaziergang im Wald unternehmen und ein paar Kiefernsetzlinge zum Mitnehmen sammeln. Gegrillt wird heute auf jeden Fall noch und ein guter Tropfen wird auch auf uns warten - also dann bis morgen!

Dienstag, 16. Juni 2009

Noch einige Fotos vom 15.06.2009

Wasserfall auf dem Weg über die Trollstiegen.


Ein Strassenabschnitt der Trollstiegen.

Blick vom Schiff auf die umliegenden Berge.

Einfahrt in den Geirangerfjord.

Montag, 15. Juni 2009

15.06.2009

Der Geirangerfjord von einem Aussichtspunkt auf dem Weg zum Dalsnibba.

Die mautpflichtige Strasse zum Gipfel des Dalsnibba.

Berge am Ufer der mit der "Lofoten" durchfahrenen Fjorden.


Unser Hurtigrutenschiff "Lofoten"


Heute haben wir uns (Brigitte und ich) vorgenommen mit einem Hurtigrutenschiff eine Ettape zu fahren. Wir haben uns auf die Rute Alesund nach Geiranger geeinigt. In den Sommermonaten fährt das nordgehende Schiff nur für die Touristen den Abstecher (Alesund - Geiranger - Alesund). Wir werden in Geiranger von Bord gehen. Aber nun der Reihe nach: Unser Schiff legt um 9.30 Uhr in Alesund ab, also wird uns Norbert rechtzeitig dort hinbringen. Da sich Norbert gut auskennt finden wir den im Stadtplan ausgewiesenen Kai der Hurtigruten auf anhieb. Leider legt aber das Schiff dort nicht an. Wir müssen uns wieder auf den Weg machen und finden uns auch dort hin. Das Schiff ist auch schon beim Anlegemanöver, leider ist die Enttäuschung gross bei Gitti (sie wollte mit einem "neuen" Schiff der Rute fahren und hatte den Termin des Ausfluges auf genau diesen Tag gelegt) denn es kam die "Lofoten", eines der älteren und kleineren Schiffe. Da wir nun mal da waren, wurde eben mit diesem Schiff gefahren. Nach dem Kauf der Fahrkarten an Bord haben wir uns einen ruhiges Plätzchen gesucht und harten der Dinge die da auf uns zukommen sollten.
Das Schiff legte pünktlich vom Kai ab und begab sich bei herrlichem Sonnenschein auf die vier stündige Reise nach Geiranger am Ende des gleichnamigen Fjordes. Leider erlaubte der kalte Wind keinen dauerhaften Aufenthalt auf dem Deck. Regen und Sonnenschein wechselten sich auf der Fahrt immer wieder einander ab. Wir genossen die grandiosen Landschaften und schossen viele Fotos. Bei der Einfahrt in den Geirangerfjord zeigte sich zum Glück aller die Sonne, diesen Teil der Fahrt haben wir bei einem früheren Besuch schon einmal vom Fjord aus gesehen. Es ist beeindruckend wenn so ein grosses Schiff in so eine enge Schlucht einfährt. Die markanten Wasserfälle wie die "Sieben Schwestern" und die "Flasche" sind schon wunderschöne Naturschauspiele. Am Ende des Fjords angekommen, müssen die Ausflügler und Passagiere der "Lofoten" ausgebotet werden. Auch waren noch weitere drei grosse Kreuzfahrtschiffe dabei ihre Passagiere an Land zubringen. An Land angekommen wurden wir von dem Rest unserer Norwegenurlauber begrüsst. Ein kurzer Blick in die Andenkenläden sagte uns: hier nicht! Ein entsetzliches Gewühle in den Läden konnte uns nur abschrecken. Wir suchten unsere Autos auf und begaben uns auf den Weg zum Weg zum Dalsnibba (1494 m über NN). Von dort aus kann man über den Geirangerfjord sehen, aber nur wenn das Wetter es will. Am Beginn des letzten Aufstieges (400 m vor dem Gipfel) war der See noch mit einer dicken Eisschicht bedeckt. Die Strasse (Schotterweg) ist mautpflichtig. Wir wurden auch mächtig enttäuscht (Wetter), denn die Sicht war gleich null. Der Gipfel war bei null Grad und Schneefall in dichte Wolken gehüllt. Schneewehen von mehr als drei Metern an den Strassenrändern erinnerten und nicht an den Sommer der vom Kalender her angesagt ist! Also nach dem wir nach einer abenteuerlichem Fahrt oben gesund angekommen waren, rein in den Andenkenshop, kurz aufwärmen und dann wieder runter. Nun fuhren wir zurück nach Geiranger und an der anderen Seite des Tales weiter in Richtung der Trollstiegen, dann nach Andalsnes und wieder Richtung in Richtung Ferienhaus. Dort kamen wir gegen 20.00 Uhr geschafft, aber mit vielen neuen Eindrücken von diesem schönen Land, wieder an.

Samstag, 13. Juni 2009

13.06.2009

Eine Rast an einem sehr schönen Aussichtspunkt.
Der Hauserg der Halbinsel,teils in Wolken.
Der Tunnel auf der Strasse nach Brattvag.
Ein schönes Holzhaus mit Klimperladen in Brattvag.

Heute wollen wir nach Brattvag (Brattvog) fahren, unsere Fahrt geht über Slyngstad und Björlykke dorthin. Nach dem passieren von zwei Tunneln erschliesst sich vor uns eine grandiose Landschaft. Viele kleine und grössere Inseln wechseln einander ab. Links bis an die Strasse gehen steile Felshänge die unterbrochen werden von saftigen Wiesen. Brattvag selbst ist ein am Ufer des Samfjorden lang gezogenes Städtchen. Viele kleine Geschäfte, aber auch ein Einkaufssenter laden zum Bummeln ein. Am Ortsausgang steht noch eine supermoderne Kirche (leider haben wir davon noch kein Foto macen können). Nun setzen wir die Fahrt um die Halbinsel fort. Hinter jeder Kurve neue bezaubernte Ausblicke auf das Meer und die vorgelagerten Inselchen. Wir haben herrlichen Sonneschein - wenn Engel reisen!
wir unterbrechen an den schönsten Stellen unsere Fahrt um uns an der schönen Natur satt zusehen und ein paar Bilder als Erinnerung zuschiessen.
Nach ca. 4 Stunden erreichen wir wieder unser Ferienhaus.

Freitag, 12. Juni 2009

12.06.2009



Das ist nicht so besonders, aber es regnet nicht. Norbert und Abi sind gegen 10°° Uhr mit dem Boot zum Angeln raus gefahren, wir brauchen frischen Fisch. Der Rest der Truppe fährt nach Skodje und weiter nach Sjöholt. Dort ist eine schöne Kirche (leider verschlossen) und der dazu gehörende Friedhof, der wie in ganz Norwegen ohne jeglichen Prunk auskommt. Wir machen noch einen kleinen Einkaufsbummel in beiden Orten und begeben uns wieder auf den Heimweg. In Skodje versucht Gitti in einer Fischfabrik geräucherten Lachs zu kaufen und ringt sich mühsam einen Satz auf norwegisch ab, dabei ist die Verkäuferin aus Brandenburg und ist wegen der Liebe hier her gezogen.
Ein Aussichtspunkt liegt noch am Weg - zwei alte gemauerte Steinbrücken, welche für den Strassenverkehr gesperrt sind und zZ. renoviert werden. Über diese Brücken lief der gesamte Verkehr, jetzt wurde eine neue moderne, dafür aber mautpflichtige Betonbrücke gebaut. Unseren Anglern war das Glück heute leider nicht holt - sie kommen mit leeren Händen nach Hause!

Donnerstag, 11. Juni 2009

11.06.2009


Das Wetter heute macht kein so freundliches Gesicht. Wir wollen Tennfjord erkunden (Sieghild, Inge, Norbert und ich zu Fuss/ Gitti mit dem Auto und Abi gar nicht) und unsere Vorräte um das eine oder andere was jetzt schon fehlt, zu ergänzen. Der Ort hat einen Supermarkt mit Tankstelle an der Hauptdurchgangsstrassen, leider hat dieser die kleinen Tante Emmaläden zum Aufgeben gezwungen, leider. Im Supermarkt erhalten wir unser gewünschtes und kehren dann zum Ferienhaus zurück. Der Ort Tennfjort, ist wie viele Orte in Norwegen, ziemlich auseinandergezogen, viel Platz zwischen den Häusern, viele Spielgelegenheiten für Kinder, eine grosse Schule und einige, nicht gerade kleine Firmen. Die Grundstücke sind nicht eingezäunt, so wie in Norge üblich! Bunt gestrichene Häuser säumen die gut ausgebauten Strassen. Alle Strassen, auch die ausserhalb der Ortschaften, sind mit ausreichend Strassenlaternen versehen! Viele blühende Blumen in den Gärten und an den Strassen runden das freundliche Bild des Ortes ab.