Donnerstag, 11. Juni 2009

10.06.2009


Heute haben wir uns vorgenommen die Stadt Molde zu besuchen. Nach einer Anfahrt über Gebirgsstrassen und an einem Fjord entlang erreichen wir die Fährstelle in Vestnes und haben Glück, dass gerade eine Fähre beladen wird und wir noch mitkommen. Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten und wir sind in Molde - die Stadt der Rosen. Norbert steuert einen Parkplatz am
Stadion an, den kennt er von einem früherem Besuch in Molde. Wir laufen zurück in das Zentrum, wir müssen Geld tauschen. Beim Umtausch sollte man (oder Frau) immer nach den Gebühren fragen, die sind bei den Banken sehr unterschiedlich (bis 200NKR). Nach dem Besuch des Infobüros (Stadtplan und Umgebung) suchen wir unsere Autos wieder auf und begeben und jetzt auf den Weg zum Atlanterhavsveien - eine Strasse im Atlantik. Wir nehmen den Weg am Atlantik entlang, da man hier mehr sieht. An einem Museum welches Kriegstechnik der Deutschen aus dem 2. Weltkrieg zeigt, legen wir einen Zwischenstopp ein. Die gezeigte Verteidigungstechnik und die Bunkeranlage sind sehr interessant aber leider kein Ruhmesblatt für das vergangene Deutschland. Wir erreichen die Atlantikstrasse, die atemberaubende Brückenbautechnik der Norweger beeindruckt uns immer wieder. Wir folgen der Strasse auf ihrer ganzen Länge (ca. 6 km), kehren in ein Restaurant ein, um den nun doch schon aufkommenden Hunger zu bekämpfen. Wir werden hier von einer freundlichen jungen Frau aus Sachsen bedient, die mit ihrer Famalie in Norwegen wohnt. Die norwegische Speisekarten können wir entziffern und haben uns fast alle für Fisch bzw. Meeresfrüchte entschieden. Das Essen war äusserst köstlich und hat sehr gemundet. Nach etwa drei Stunden haben wir unser Feriehaus wieder erreicht und für den Abend sind noch genügend Eindrücke des Ausfluges zu verarbeiten.

Petri heil!!

Der erste Fang unserer Petrijünger - zwei schöne Dorsche - waren sehr lecker!!

Unser Ferienhaus


Wir sind an unserem Ferienhaus (erste Etage) angekommen.

Dombas - Tennfjord


Einen kleinen Eindruck von der märchenhaften Natur in Norge, hier auf dem Weg von Dombas in Richtung Tennfjord.

Parkplatz Lillehammer

Unsere erste Rast in Norge auf einem Rastplatz vor Lillehammer, hier der Blick auf die Olympiaschanzen.

Dienstag, 9. Juni 2009

Tennfjord

08.06.2009
Nach dem Frühstück, heute mit selbstgebackenem Weissbrot (Brotbackautomat bei ebay für 5,00€), machen wir und auf den Weg nach Alesund. Wir nehmen für die Fahrt eine vermutete Abkürzung um eine Mautstelle zu umgehen. Leider war dieses eine Fehlentscheidung, denn wir müssen durch einen Tunnel fahren und dieser kostet drei Mal soviel wie die umgangene Brückenmaut. Man kann eben nicht alles haben! Nach dem Erreichen unseres Fahrzieles, stellen wir unsere Autos in einem Parkhaus ab und erkunden die Stadt zu fuss. Unser erstes Ziel ist die Touristinfo am Hafen. Dort werden wir freundlich beraten und erhalten das gewünschte Infomaterial sogar kostenlos. Nach dem Genuss eines Softeises (köstlich) machen wir und auf den Rückweg zum Auto. Nach dem wir es gefunden hatten, schlagen wir den Weg zum Aquarium von Alesund ein welches wir nach 3,5 km erreichen. Das Gelände liegt am Atlantik und ist toll hergerichtet. Der Eintritt von 120 NKR pro Person ist gewöhnungsbedürftig, aber für Norwegen ohne Beanstandung! Viele Fischbecken, einen Streichelzoo für Kinder, Spielpatz und Aussengehege runden den guten Eindruck der Anlage ab.
Auf dem Rückfahrt haben wir noch einen abstecher auf den Berg Aksla gemacht. Wir sind aber die Strasse und nicht die 400 Stufen bis zum Gipfel genommen. Von dort aus hat man einen fenomenalen Blick auf Alesund und den Nordatlantik. Nach einer Einkehr im Restaurant und einer kurzen Verschnaufpause, wurde die Rückreise, diesesmal aber über die mautpfichtie Brücke (!) angetreten. Noch einem gutem Abendessen (grillem im Freien) und einem Schlummertrink ging ein schöner Ferientag zuende.

09.06.
Heute haben wir erst einmal das Angelboot repariert. Hier war es der Motor, der den Dienst versagt hatte. Aber wir wussten uns zuhelfen und mit hilfe unserer mageren norwegischen Sprachkenntnisse und eines einheimischen Handwerkers konnte der Motor wieder einsatzfähig gemacht werden. Leider war das Glück nicht auf der Seite der Petrijünger, nur ein magerer Fisch. Vielleicht das nächste Mal wieder mehr!

weiter in Norge

07.06.2009
Noch einer gut durchgeschlafenen Nacht, sitzen alle ausgeruht und mit guter Laune am Kaffeetisch des Ferienhauses. Besonders mundet uns die aus Dombas mitgebrachten Blaubeermarmelade. Nach dem ausgiebigem Frühstück erkunden alle erst einmal das zum Haus gehörende Moterboot, dieses befindet sich in einem ca- 400 m entferntem Bootshaus direkt am Fjord. Oben im Bootshaus befindet sich ein schön eingerichtete Zimmer mit einer Mölichkeit zur Übernachtung. Das Boot steht im Bootshaus auf einem Wagen, diesen kann man mit hilfe einer elektrischen Winde ins Wasser lassen und nach der Bootsfahrt wieder heraus ziehen. Die Angler aus unser Gruppe fiebern ihrer ersten Ausfahrt auf den Fjord schon ungeduldig entgegen. Nach dem Wassern des Bootes geht es los. Na dann "Petri heil"!
Nach ca. einer Stunde kommen die Petrijünger mit ihrem Boot zurück und überraschen uns mit zwei gefangenen Fischen!!

Diese werden am Abend sofort auf dem Grill zubereitet. Frisch gefangener Fisch ist eine besondere Köstlichkeit die wir und gut munden lassen.
Nach einem ausgiebigen Abendessen, dem Bier und Schnäpschen danach beraten wir noch den Ablauf des nächsten Tages (und wir können uns einigen), streichen wir gegen 23.30 Uhr die Segel und verschwinden in unsere Betten.